Vertikutieren - Pflege für den Rasen

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Ein schön gleichmäßiger Rasen wächst leider nicht von allein. Neben regelmäßiger Nachsaat, ständigem Rasenmähen (in der Vegetationsphase bis zu 2 mal pro Woche) und in den trockenen Zeiten der entsprechenden Bewässerung, muß der Rasen auch hin und wieder von Moos und Mulch (entsteht durch die liegengebliebene Nachsaat) befreit werden. Diesen Vorgang nennt man Vertikutieren.

Das Gras will atmen, das Moos muss raus ...

Was ein Vertikutierer macht ...

Die meisten Vertikutierer sehen aus wie typische Rasenmäher und werden ebenso wie diese meist durch Verbrennungsmotoren oder Elektromotoren angebrieben. Allerdings unterscheidet sich das Betriebsprinzip sehr stark. Ein Rasenmäher "köpft" quasi die Grashalme horizontal, während ein Vertikutierer eben vertikal vorgeht, also ähnlich einem Pflug die Grasnarbe anritzt. Sinn dieses anritzen ist die Moosflechten aufzureisen und zu entferen. Zudem wird der Rasen noch belüftet.
    Tips:
  • ist nicht der ganze Rasen befallen sondern nur einzelne Stellen, reicht oftmals auch ein normaler Rechen
  • Rasen vorher mähen.
  • Vorsicht bei der Vertikutierungstiefe. Gehen Sie vorsichtig vor, sonst reissen Sie nur unnötig Gras heraus.
  • mehr Infos zum richtigen vertikutieren auf garten-faq.de
  • Ebenfalls mit Tips zum vertikutieren beschäftigt sich mein-gartentagebuch.net

Zeitpunkt fürs Vertikutieren

Auf alle Fälle sollte der Vorgang im Frühjahr vorgenommen werden. Gerade über den Winter verfilzt Gras durch die hohe Feuchtigkeit. Ob ein zweiter Durchgang im Herbst nötig ist hängt vom Klima während des Sommers ab. Bei feuchter Witterung ist eine erneute Vertikutierung empfohlen. Entscheiden Sie einfach danach, ob Ihnen Ihr Rasen zu viel Moos enthält.
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