Das was dem hygienebedürftigen Badezimmernutzer heute sein modernes Designwaschbecken mit
Heißwasser und kaltem Wasser aus der Mischbatterie oder zwei seperaten Wasserhähnen ist, war zu
Omma's Zeiten die Waschschüssel mit Hochständer. Das Wasser kam ausschließlich aus der Kanne und wurde nur
in Sonderfällen vorher erhitzt - Waschen war wirklich noch ein Stück weit "frisch machen".
Heutzutage kommen
klassische Waschschüsseln hauptsächlich zur Dekoration z.B im Zusammenhang mit Landhauseinrichtung zum Einsatz.
Rostfreie Varianten finden auch manchmal im Bereich der
Garten Deko
als Pflanzgefässe Verwendung.
Materialien der Waschschüsseln
In vergangenen Zeiten wurden die Schüsseln meist aus Email oder Keramik gefertigt. Unglasierte Metalle wurden wegen
Rostgefahr bzw. Grünspanbefall eher selten verwendet. Im praktischen Einsatz der Gegenwart (vor allem bei bettlägrigen Patienten
im Krankenhaus- und Pflegebereich) haben sich Kunststoffwannen bzw. Edelstahlschüsseln bewährt. In der Sanitärtechnik bezeichnet
man auch weiterhin die Wasserauffangkomponente der Badezimmerarmatur als Waschschüssel. Diese sind im Fachhandel in den
unterschiedlichsten Materialien (je nach persönlichem Geschmack und Mode der Zeit), wie Keramik, verschiedene Kunststoffe (z.B Polypropylen)
oder behandelte Metallvarianten, erhältlich.
Waschschüssel als Deko
Natürlich sind Gebrauchsschüsseln der heutigen Zeit nur bedingt als Dekoobjekte einsetzbar. Ausnahmen bieten evtl.
thematisches Schüssel-Design mit motivorientierten Verzierungen. Beliebt sind vorwiegend Sammlerobjekte, die komplett aus
Waschschüssel, Metallständer und passendem Krug bestehen. Die Ständer folgen dabei meist dem Dreibein-Prinzip.
Tipp: Oftmals finden diese Kombinationen praktische Anwendung als Handtuchständer bzw. Handtuchtrockner.