Pfingstdekoration ist im Vergleich zu den vielfältigen Dekokonzepten zu anderen hohen Feiertagen, wie zb.
Weihnachten oder Ostern, nicht allzu stark verbreitet und wird hierzulande, wenn überhaupt, nur zurückhaltend
praktiziert. Meist läßt man zu diesem Zweck einfach die Osterdekoration wochenlang stehen. Auch wenn es
die klassische Deko zu Pfingsten nicht gibt, hat der findige Innenaustatter jedoch vielfältige Möglichkeiten
passend zum Feiertag zu schmücken.
Pfingstdekoration in Kirchen
Katholische Kirchen sind zu Pfingsten meist mit Birkenrinde bzw. Birkenzweige geschmückt. Dies läßt sich prima
als Grundmaterial für z.B Flechtwerk nutzen bzw. ist als Zweig zum Schmuck von Türen und Türstöcken geeignet.
Im Allgemeinen ist jedoch Festdekoration zu Feiertagen im Wesentlichen davon bestimmt, was die Natur zum jeweiligen
Zeitpunkt zur Verfügung stellt. Mit jahreszeitlicher Dekoration läßt sich hier nichts falsch machen. Ein weiteres
Symbol für Pfingsten (bzw. den heiligen Geist) ist die Taube, die sich als Motiv für z.B Papierfiguren prima eignet.
Pfingstrosen
Diese, vor allem in Südosteuropa vorkommende Pflanze, fand ihren Weg bereits im Mittelalter in die heimischen Gärten
und wurde, da von Mönchen eingeführt, schnell auch Bestandteil der Klostergärten und als Heilkraut genutzt.
Der Pfingsrose wird in der christlichen Symbolik mit Reichtum und Heilung gleichtgesetzt. Sie galt als sanfte
Pflanze, da diese Rosenart keine Dornen aufweist.