Spieluhr - mechanische Spieldose
Mittlerweile eigentlich nur noch in Kinderzimmern anzutreffen waren Spieluhren in früheren Zeiten ein recht teures Spielzeug. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen zwei prinzipiellen Modellen.
Zunächst gibt es Varianten, die mit einem dafür vorgesehenen Mechanismus aufgezogen werden müssen und die Musik dann solange läuft, bis die Feder Ihre Spannkraft verloren hat, oder aber die klassichen Spieldosen, die loslegen sobald der Deckel geöffnet wird.
Der Ursprung der Spieluhr liegt in tönenden Taschenuhren, die den Betrachter mit Musik erfreuten, sobald die Uhr aufklappt. Bereits zu Beginn des 17. Jahrhundert wurden aber reine Spieluhren in Holzkästen, oder für die Damen in Kosmetikdosen gepackt, und hielten so Einzug in die Oberschicht. Diese Modelle waren bereits äußerst aufwendig gestaltet und z.T auch wertvoll dekoriert.
Einfachere Spieluhren mit Zugschaltern können auch von den Allerkleinsten bedient werden, wenn sie z.B direkt übern Bett angebracht werden. Diese Spieldosen sind dann aber eher klingende Mobiles, die zudem meist noch beleuchtet sind.
Spieluhren im Kinderzimmer
Da vor allem Kinder von den witzigen Kistchen begeistert waren, gingen etliche Hersteller dazu über, vor allem diesen Kundenkreis zu bedienen. Die Varianten gingen dabei von Nachtliedern, über Lernreime und natürlich den nostalgisch anmutenden Spieldosen für die Weihachtsdekoration. Vielen von uns werden die aufziebaren Wunderdosen, die mit nachlassender Spannung immer langsamer spielen, noch aus den Kindertagen bekannt sein.Einfachere Spieluhren mit Zugschaltern können auch von den Allerkleinsten bedient werden, wenn sie z.B direkt übern Bett angebracht werden. Diese Spieldosen sind dann aber eher klingende Mobiles, die zudem meist noch beleuchtet sind.
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