Betten im Schlafzimmer - die wichtigsten Möbel überhaupt.

Nachdem man in Zeiten der medialen Dauerberieslung durch Fernseher, Werbung, Lautsprecher oder Internet immer schwerer ruhige Rückzugsorte finden kann, ist es um so wichtiger, im privaten Schlafzimmer bzw. in Betten entsprechende Möglichkeiten zu finden. Wo der Fernseher den Tag über durchläuft, der PC höchstens mal in den Sleep-Modus gefahren wird und selbst im Garten ein Höllenlärm durch umliegendes Gewerbe oder Nachbarn mit eigenem Mähdrescher statt Rasenmäher herrscht, werden rein private Wohlfühloasen immer wichtiger. Und dazu sollte Mensch auch auf kleinsten Raum Gelegenheit haben.

Schrank & Bett - das reicht an Funktionalität

Selbstverständlich sollte Privates wie Reiseandenken oder Fotografien auch im Schlafzimmer Platz finden. Aber ein Fernseher, das Laptop oder ein Telefon haben in Betten nichts zu suchen. Hier lieber zu einem Buch greifen oder die Gedanken im Bett liegend schweifen lassen. Speziell Jugendlichen oder Kinder sollten solche Pausen gegönnt werden.

Historische Entwicklung der Betten

Angefangen hat alles mit einer Schlafkuhle in der Steppe oder später auch in Wohnhöhlen. Die Betten unserer Vorfahren waren wohl handgebrabene bzw. mit Faustkeilen in den Boden geritze Kuhlen, die mit Laub und Moos gefüllt wurden. Später als der Mensch fester bauter, wurden eigene Räumlichkeiten von den Viehwirtschafts- bzw. Arbeitsräumen abgetrennt um ein angenehmeres Klima bzgl. Geräuschbelästigung und Gerüchen zu erreichen. Auch im Mittelalter waren die Schlafgelegenheiten eher Nischen statt Betten - das Wort Alkoven bezeichnet eine entsprechende Schlafnische.